Peanut-Banana Energy Balls (vegan)

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Peanut-Banana Energy Balls (vegan)

Nach einer Blog-Pause melde ich mich heute zurück und zwar mit einem Peanut-Banana Energy Balls Rezept, das in meinem Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder nachgefragt wird. Ursprünglich stammt das Rezept für die Banana Peanut Blaster aus Vegan for Youth von Attila Hildmann.

Wie so häufig habe ich mit dem Kochen schon begonnen und dabei bemerkt, dass ich gar nicht alle Zutaten Zuhause habe. Ein Grund aufzuhören? Nicht für mich und hoffentlich auch nicht für Euch. Ich sehe Rezepte viel mehr als Inspiration und setze sie dann nach meinen Wünschen oder oftmals eben auch nach meinem Kühlschrankinhalt um. So geschehen bei den Peanut-Banana Energy Balls von Attila.

Das Schöne an selbstgemachten Süßigkeiten, Ihr entscheidet wie süß ihr es mögt und glaubt mir, mit der Zeit verändert sich bei einer bewussten Ernährung das Süßempfinden. Viele gekaufte Süßigkeiten, die ich früher geliebt habe, kann ich heute nicht mehr essen, da sie mir einfach zu süß sind. Ich habe mich daher entschieden, statt Agavendicksaft, Reissirup zu verwenden und die Menge zu reduzieren.

Außerdem stellen diese kleinen runden Bällchen einen hervorragenden Snack dar, insbesondre auch für die Menschen mit einer sogenannten Vata-Konstitution (Empfindungstyp). Hierzu findet ihr in Zukunft mehr auf meinem Blog. Bis dahin kurz und bildhaft erklärt, sind das, die Menschen, deren Auftreten schon von der Leichtigkeit des Windes geprägt ist. Sie haben einen schmalen Körperbau, frieren leicht und sind sehr begeisterungsfähig. Vor lauter Ideen vergessen sie manchmal einfach das Essen und landen damit schnell in einem Energietief, was nicht selten mit schlechter Laune verbunden ist (sie können dann zu echten Bewohnern werden ;)). Snacks, wie die Peanut-Banana Energy Balls können sie dabei unterstützen regelmäßig, vitalstoffreich- und energiereich zu essen.

Erdnuss und Amaranth – die pflanzlichen Proteinquellen

Erdnüsse und Amaranth (ähnlich wie Quinoa, welches Attila im ursprünglichen Rezept verwendet) sind hervorragende pflanzliche Eiweißquellen. Erdnüsse bestehen zu 25 Prozent aus Eiweiß. Amaranth liefert pro 100g etwa 15g Eiweiß und enthält sämtliche lebensnotwenigen (essentiellen) Aminosäuren. Das Besondere ist seine hohe biologische Wertigkeit von 75 (Der Richtwert liegt bei 100, z.B. bei einem Hühnerei).  Die biologische Wertigkeit beschreibt, wie effizient Proteine aus einem Lebensmittel im Körper verwertet werden können. Als sogenanntes Pseudogetreide ist Amaranth im Übrigen auch frei von Gluten (Klebereiweiß).

Im Idealfall besorgt ihr Euch Erdnussmus und Amaranth in Bio-Qualität, um Euch und Eurer Umwelt etwas Gutes zu tun. Achtet beim Erdnussmus darauf, dass es hier gesalzene und ungesalzene Varianten gibt. Ich habe beide Varianten schon ausprobiert und für gut bewertet. In der Regel essen wir im Alltag mehr Salz als empfohlen (5 bis 6g), da viele verarbeitete Produkte Salz enthalten, insbesondere Backware. Daher entscheide ich mich meistens für die salzfreie Version.

Das Rezept für etwa 25 Stück:

  • 30g getrocknete Bananenchips
  • 15 g gepopptes Amaranth
  • 20 g Reissirup
  • ½ TL gemahlene Vanille
  • ¼ TL Zimt
  • 150g Erdnussmus Crunchy

#1: Bananenchips mit dem Messer in feine Stücke hacken.

Mein #foodhack: Verwendet eine Brottüte und eine Teigrolle. Füllt die Bananenchips hinein, verschließt die Tüte und rollt achtsam. Ich verwende gerne Papiertüten, da diese ökologischer sind als die Plastikvariante. Allerdings sind sie auch empfindlicher. Es funktioniert trotzdem wunderbar, achtet einfach ein wenig darauf etwas sanfter mit der Teigrolle umzugehen.

#2: Alle Zutaten gut miteinander vermengen und zu kleinen Kugeln formen.

#3: Wer es nicht aushalten kann, darf jetzt schon naschen. Besser schmecken Sie, wenn sie Zeit zum Ziehen und Durchkühlen hatten.

By | 2017-04-02T19:26:34+00:00 Januar 16th, 2017|Allgemein, Food|0 Comments

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